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    Arztsoftware-Vergleich: Standard lokal, Standard Cloud & HOTDOC

    Klassisch lokal installiert, generische Cloud-Lösung oder HOTDOC? Ein strukturierter Vergleich der Kriterien, die im Ordinationsalltag wirklich zählen - ohne Marketingfloskeln.

    Cloud-Arztsoftware in 3 Sätzen

    Cloud-Arztsoftware läuft im Browser - ohne lokalen Server, ohne manuelle Updates, mit verschlüsselter Verbindung zu EU-Rechenzentren. Sie greifen aus Ordination, Zweitstandort oder von unterwegs auf dieselben Daten zu. Wartung, Backups und Sicherheitsupdates übernimmt der Anbieter, Sie zahlen eine planbare Monatsgebühr statt Lizenz- und Serverkosten.

    Standard lokalKlassische Praxisinstallation
    Standard CloudGenerische Cloud-Praxissoftware
    HOTDOCCloud-Praxissoftware aus der EU

    Installation & Wartung

    Lokaler Server in der Ordination. Updates manuell einspielen, Wartung über externe IT, Hardware muss eingeplant und ersetzt werden.
    Nichts zu installieren. Updates laufen automatisch im Hintergrund. Keine eigene Server-Hardware nötig.
    Nichts zu installieren, automatische Updates - dazu eine kleine, auf Ihrem Gerät installierte Software, die Drucker, Kasse und E-Card-Reader nahtlos anbindet.

    Zugriff & Standorte

    Zugriff in der Regel nur am Praxis-PC. Home-Office, Zweitordination oder Tablet beim Hausbesuch sind aufwändig nachzurüsten.
    Browser-basierter Zugriff von jedem Gerät. Mehrere Standorte ohne Zusatzlizenz.
    Browser-basiert auf Mac, Windows, Linux und Tablet. Mehrere Standorte und Behandler:innen in einer Instanz - inkludiert, nicht als Extramodul.

    DSGVO & Datenschutz

    Datensicherung, Backup-Strategie und Zugriffsschutz liegen bei Ihnen. TOMs müssen selbst dokumentiert werden.
    Hosting meist in der EU, verschlüsselte Übertragung, automatische Backups. Umfang je nach Anbieter unterschiedlich.
    Hosting in der EU, TLS 1.3, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung mit eigenem Praxis-Schlüssel, dokumentierte TOMs und AVV nach Art. 28 DSGVO inklusive.

    ELGA & E-Card

    ELGA und E-Card-Anbindung oft als kostenpflichtiges Zusatzmodul. Aktualisierungen auf neue Vorgaben verzögern sich.
    ELGA-Funktionen meist verfügbar, E-Card-Modul häufig separat lizenziert.
    ELGA von Anfang an eingebaut, E-Card-Modul rechtzeitig zur Pflicht ab 1. Juli 2026 - ohne Zusatzvertrag, ohne Aufpreis.

    Kostenstruktur

    Hohe Einmalkosten für Lizenz und Hardware, dazu jährliche Wartungspauschale und einzelne Update-Pakete. Schwer planbar.
    Monatlicher Fixpreis pro Behandler:in, oft zusätzlich Setup-Gebühren und Modulkosten für ELGA, E-Card oder Portal.
    Ab €60/Monat (Therapeut:innen) bzw. €95/Monat (Ärzt:innen), alle Module inklusive. Keine Einrichtungsgebühr, monatlich kündbar.

    Anpassbarkeit

    Anamnesebögen und Leistungskataloge oft fest vorgegeben. Änderungen erfordern Customizing-Aufträge und Support-Tickets.
    Konfigurierbar - Umfang und Tiefe der Anpassung stark vom Anbieter abhängig.
    Anamnesebögen, Fragebögen, Leistungskataloge und Dokumentvorlagen selbst konfigurierbar - pro Fachrichtung, Behandler:in oder Standort. Optional per KI-Assistent generierbar.

    Welche Lösung passt zu welcher Ordination?

    Eine lokale Installation kann sinnvoll bleiben, wenn bereits eine etablierte IT-Infrastruktur vorhanden ist, ein interner Administrator alle Wartungsarbeiten begleitet und der Funktionsumfang über viele Jahre stabil bleiben soll. In allen anderen Fällen - insbesondere bei Neugründungen, Wahlarztpraxen, mehreren Standorten oder Gruppenpraxen - überwiegen die Vorteile einer Cloud-Lösung deutlich: planbare Kosten, automatische ELGA- und E-Card-Updates, sofortiger Start ohne Hardwarekauf und ortsunabhängiger Zugriff.

    Für österreichische Ordinationen kommt ein weiterer Punkt dazu: Mit der schrittweisen ELGA-Verpflichtung und der E-Card-Pflicht ab 1. Juli 2026 für Wahlärzt:innen mit mehr als 300 Patient:innen pro Jahr wird die Geschwindigkeit von Updates zum harten Auswahlkriterium. Cloud-Systeme können neue Vorgaben zentral ausrollen, ohne dass Sie selbst etwas installieren müssen.

    Häufige Fragen zur Arztsoftware (Cloud vs. lokal)

    Was unterscheidet eine Cloud-Arztsoftware von einer klassischen lokalen Lösung?

    Eine Cloud-Lösung läuft im Browser, benötigt keine eigene Server-Hardware in der Ordination und wird zentral aktualisiert. Eine klassische lokale Software wird auf einem Praxis-PC oder -Server installiert; Updates, Backups und Wartung liegen in der Verantwortung der Praxis oder einer externen IT.

    Ist eine Cloud-Arztsoftware DSGVO-konform?

    Ja, sofern der Anbieter Hosting in der EU, verschlüsselte Übertragung, dokumentierte technisch-organisatorische Maßnahmen (TOMs) und einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) bereitstellt. HOTDOC erfüllt diese Anforderungen vollständig - inklusive Hosting in der EU und TLS 1.3.

    Was ändert sich mit der E-Card-Pflicht ab 1. Juli 2026?

    Ab dem 1. Juli 2026 benötigen Wahlärzt:innen mit mehr als 300 Patient:innen pro Jahr eine E-Card-Anbindung. Cloud-Lösungen können das Modul zentral und rechtzeitig ausrollen, ohne dass in der Ordination installiert werden muss.

    Wie aufwändig ist der Wechsel von einer lokalen Arztsoftware in die Cloud?

    Typischerweise 2-3 Wochen: Datenexport aus dem Altsystem, strukturierter Import, Testbetrieb und schließlich Echtbetrieb. Der Praxisbetrieb läuft währenddessen normal weiter.

    Welche Kosten entstehen bei einer Cloud-Arztsoftware?

    Ein monatlicher Fixpreis pro Behandler:in, inklusive aller Updates, ELGA- und E-Card-Module, Support und Hosting. Keine Lizenzkauf-Einmalkosten, keine Hardware-Investition, monatlich kündbar.

    Sie suchen nicht nur den Vergleich, sondern direkt eine Praxissoftware aus Österreich? Die HOTDOC-Startseite zeigt alle Funktionen, Preise und den Weg zum Testzugang.

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